Rankings und Auszeichnungen

Herausragende Ergebnisse für die Mannheimer Psychologie
CHE Vielfältige Exzellenz 2011
In der 2011 erschienenen Studie „Vielfältige Exzellenz", einer Sonderauswertung des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE), konnte sich die Universität Mannheim erneut in der bundesweiten Spitzengruppe platzieren. Die Studie ersetzt das bis 2009 erschienene CHE Forschungsranking. Neben der Forschung werden die Dimensionen Anwendungsbezug, Internationalität und Studienorientierung in diesem Ranking betrachtet.
Der Fachbereich Psychologie erreichte mit seiner ausgeprägten Studierendenorientierung vier von vier Spitzenplätzen: sowohl die Studiensituation insgesamt, als auch die Dimensionen Betreuung, Lehrangebot und Studierbarkeit wurden mit einer Top-Platzierung belohnt. Aber auch in der Beurteilung ihrer Internationalität liegen die Mannheimer Psychologen weit vorne.
Als einziges sozialwissenschaftliches Fach wurde die Psychologie untersucht. Die Universität Mannheim wurde in vier von fünf Kategorien der Spitzengruppe zugeordnet. Gegenüber der letzten Bewertung konnte sich Mannheim in den Kategorien „Betreuung durch Lehrende" und „Forschungsgelder pro Wissenschaftler" in die Spitzengruppe verbessern. Die Mannheimer Psychologie gehört damit zu den besten Psychologie-Fachbereichen in Deutschland.
In der Spitzengruppe liegt der Fachbereich Psychologie in den Gebieten "Studiensituation insgesamt", "Betreuung", "Berufsbezug" sowie "Forschungsgelder". Im Mittelfeld liegt der Fachbereich bei "Wissenschaftliche Veröffentlichungen".
CHE/Die Zeit, 2007
Das größte deutsche Hochschulranking bestätigt die Position der Universität Mannheim als eine der führenden deutschen Hochschulen. Neu ausgewertet wurden diese Jahr die Geisteswissenschaften und die Psychologie. Dabei geörte die Psychologie in zwei von fünf Kategorien zur Spitzengruppe.
CHE/Stern. 2004
In der Neuauflage des größten deutschen Hochschulrankings verbessert sich die Mannheimer Psychologie und rückt in die bundesweite Spitzengruppe auf. Damit erhält die Universität Mannheim jetzt in fünf Fächern das Prädikat „Spitzengruppe“: in BWL, VWL, Sozialwissenschaft, Politologie und Psychologie.
Mannheim auf Platz 4 im wissenschaftlichen Ranking der Fachzeitschrift „Diagnostica”
Pressemeldung vom 9. März 2007
Auch unter der Anwendung optimierter wissenschaftlicher und statistischer Kriterien zählt das Studium der Psychologie an der Universität Mannheim zu den besten in Deutschland. Das aktuelle Hochschulranking der psychologischen Fachzeitschrift „Diagnostica” bestätigt in ihrer ersten Ausgabe 2007 den hervorragenden Ruf des Fachbereichs: Vor Mannheim konnten sich nur noch die TU Chemnitz, die Universität Düsseldorf und die Universität Köln platzieren. Die Universität Heidelberg landete gleich 15 Plätze hinter Mannheim. „Ich freue mich, dass wir nun auch in einer psychologischen Fachzeitschrift Bestätigung für unser Studienangebot bekommen”, reagierte Studiendekan und Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine und Differentielle Psychologie, Prof. Dr. Edgar Erdfelder, auf die hervorragende Platzierung.
In der bisher ersten bundesweiten Befragung aller Psychologiestudierenden einer Studienanfängerkohorte wurden im Jahr 2000 insgesamt 1.490 Erstsemester befragt.
Die Psychologiestudierenden mussten dabei in einem Fragebogen Angaben darüber machen, wie häufig sie in ihrem Studium gewisse Erfahrungen gemacht haben. Dabei wurde zum einen die Häufigkeit positiver Erlebnisse, wie beispielsweise guter Kontakt zu Lehrkräften, guter Praxisbezug der Lehrveranstaltungen und gutes Beratungs- und Betreuungsangebot abgefragt. Daneben wurden aber auch negative Erfahrungen wie überfüllte Lehrveranstaltungen und unzulängliche Organisation des Studienganges erfasst.
Das Besondere an diesem Ranking ist die Verwendung optimierter statistischer Verfahren der Datenanalyse wie die Mehrebenenanalyse. Ein Vorteil dieser Methode ist die Möglichkeit der Identifizierung so genannter Bias-Variablen, die Ranking-Ergebnisse verzerren können. So gibt es Faktoren, welche Auswirkungen auf das studentische Urteil haben, von der Universität aber nicht beeinflusst werden können. Beispiele dafür sind die Altersstruktur und die Einwohnerzahl der Studienstadt. So zeigt sich, dass je jünger ein Studierender und je kleiner seine Hochschulstadt ist, desto besser bewertet er die Studienbedingungen unabhängig von der Hochschule.
Auszeichnungen für Studierende
An der Fakultät für Sozialwissenschaften werden jährlich herausragende Abschlussarbeiten - wie Dissertationen, Diplom- und Magisterarbeiten - mit einem Preis ausgezeichnet, der an der Absolventenfeier im Juli eines jeden Jahres überreicht wird.
Otto-Selz-Preis
Der Otto-Selz-Preis wird seit 2004 von den Lehrstühlen und Professuren des Faches Psychologie an der Universität Mannheim für die beste psychologische Abschlussarbeit und seit 2006 zusätzlich auch für die beste psychologische Dissertation im letzten Prüfungsjahr vergeben. Zu Beginn eines jeden Jahres können Prüferinnen und Prüfer des Fachbereichs Psychologie preiswürdige Abschlussarbeiten oder Dissertationen für den Otto-Selz-Preis vorschlagen. Zwei Gutachter, die von den Vertretern des Fachbereiches Psychologie an der Universität Mannheim gewählt werden, entscheiden darüber, welche der vorgeschlagenen Arbeiten preiswürdig sind. (Kurzbiographie Otto Selz)
Der Otto-Selz-Preis ist mit 500 Euro dotiert. Kommen die Gutachter zu dem Ergebnis, dass zwei Abschlussarbeiten oder Dissertationen gleichermaßen preiswürdig sind, so kann das Preisgeld auch auf diese Arbeiten aufgeteilt werden.
Bisherige Preisträger:
- 2011
Nicola Silberleitner: „Cultural bias of biased culture? Psychological and somatic reactions to stressful and frustrating events in Turks and Germans" (Bachelorarbeit)
Janin Rössel: „Ever thought about a white bear with an accent? - Rebound effects in accent perception. The case of Germans speaking English" (Diplomarbeit) - 2010
Isabel Thielmann: „Zur Rolle von Geschlechtsstereotypen bei der Wahrnehmung neugeborener Kinder" (Bachelorarbeit)
Thomas Dyllick-Brenzinger: „Self-Compassion: Zusammenhang mit Schuld, Scham und erinnertem Erziehungsverhalten" (Diplomarbeit)
Susanne Becker: „Implicit Operant Learning of Pain Sensitization and Habituation in Healthy Participants and Fibro-Myalgia Patients." (Dissertation) - 2009
Tina-Sarah Auer: „Assoziatives Gedächtnis im Alter. Ein multinominales Modell zur Trennung von assoziativen Enkodierungs- und Abrufprozessen sowie dessen gerontologische Anwenung." (Dissertation)
Kathleen Piskol: „Unterrichtsqualität aus der Schülerperspektive: Ein Verfahren zur Unterrichtsentwicklung." (Diplomarbeit)
Martin Riemer: „Postural influences on tactile discrimination and identification of fingers and hands." (Diplomarbeit) - 2008
Manuel Völkle: „The Analysis of Change in Differential Psychology Methodological Considerations, Skill-Acquisition and University Drop-Out." (Dissertation) - 2007
Anna von Fournier: „Multidimensionale Skalierung der Schmerzverarbeitung bei chronisch Schmerzkranken im Vergleich zu Gesunden." (Diplomarbeit)
Alexandra Bernhardt: „Saliva cortisol profiles in field research" (Dissertation) - 2006
Monika Undorf: „Phonologische Erleichterung im episodischen Abruf." (Diplomarbeit)
Franziska Dietz: „Konkurrenz der Tätigkeiten: Bedingungen motivationaler Interferenz beim Lernen."
(Dissertation) - 2005
Manuel Völkle: „Abilities and Skill Acquisition - A Structural Equation Approach to latent Trajectory Modeling." - 2004
Lars Kaczmirek: „Information und Selektion. Gebrauchstauglichkeit der Ergebnisseiten von Suchmaschinen." (Diplomarbeit)
Preise des Absolventennetzwerks ABSOLVENTUM MANNHEIM e.V.
Die Absolventenvereinigung ABSOLVENTUM MANNHEIM e.V. lobt jährliche einen mit 50 Euro dotierten Preis für die besten Studienleistungen aus.
- 2010
Felicia Herrmann (B.Sc. Psychologie)




