Pressemitteilungen 2014

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29.12.2014

Mannheimer Professor Dr. Dr. h. c. Hermann Weber verstorben 

Der bedeutende DDR- und Kommunismusforscher Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Weber ist am 29. Dezember im Alter von 86 Jahren verstorben.

Von 1975 – 1993 lehrte und arbeitete Hermann Weber an der Universität Mannheim an dem Lehrstuhl für Politikwissenschaft und Zeitgeschichte. Zudem wirkte er maßgeblich an der Gründung des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) mit. Auch nach seiner Emeritierung arbeitete er, bis wenige Wochen vor seinem Tod, unermüdlich weiter und  gründete mit seiner Frau die Hermann-Weber-Stiftung an der Universität Mannheim zur Förderung der Forschung von Zeitgeschichte.  Des Weiteren wurde Prof. Dr. Dr. h.c. mit zahlreichen Preisen, u.a. dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

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02.10.2014

Trauer um Mannheimer Soziologen Prof. Dr. Dr. h.c. M. Rainer Lepsius

Der bedeutende Mannheimer Soziologe Prof. Dr. Dr. h.c. M. Rainer Lepsius, welcher maßgeblich den Fachbereich Soziologie prägte, ist in der vergangenen Woche gestorben.

Mario Rainer Lepsius, 1928 in Rio de Janeiro geboren und in München aufgewachsen, ist am 2. Oktober 2014 mit 86 Jahren verstorben.

Nach Studium und Promotion in der Volkswirtschaft von 1950 – 1955 an der Universität München, einem Aufenthalt an der Columbia University und einer Stelle als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie an der Universität München lehrte und forschte  Prof. Dr. Dr. h.c. M. Rainer Lepsius von 1967 – 1981 an der Universität Mannheim und prägte maßgeblich sowohl die damalige Wirtschaftsuniversität Mannheim, als auch seinen Fachbereich Soziologie. Durch wissenschaftlich bedeutende Veröffentlichungen wie etwa zu dem Thema „Machtverhältnisse im Deutschen Reich“, Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Akademien und als Ehrendoktor der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg wurde Professor Dr. Dr. h.c. M. Rainer Lepsius weit über sein Fach hinaus bekannt.

Die Fakultät für Sozialwissenschaften trauert um einen bedeutenden und für die Universität Mannheim prägenden Soziologen.


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27.06.2014

Mannheimer Fakultät für Sozialwissenschaften verabschiedet Absolventen

Absolventenzahl mit 683 Abgängern so hoch wie nie zuvor / Auszeichnungen für 17 herausragende Nachwuchswissenschaftler und Studierende

Auf den festlichen Absolventenfeiern am Donnerstag- und Freitagnachmittag, den 26. und 27. Juni 2014, verabschiedete der Dekan Prof. Dr. Michael Diehl die jungen Akademikerinnen und Akademiker aus den zehn Studiengängen der drei Fachbereiche Politikwissenschaft, Psychologie und Soziologie der Fakultät mit einer Abschlussurkunde. Insgesamt 683 Absolventen, davon 669 Studierende und 14 Doktoranden, haben an der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim im Abschlussjahrgang 2013/14 ihr Studium erfolgreich abgeschlossen. „Ich gratuliere allen Absolventinnen und Absolventen der Fakultät für Sozialwissenschaften zu diesem Erfolg“, so Professor Michael Diehl. „Über die hohe Zahl erfolgreicher Abschlüsse bin ich besonders froh. Sie dokumentiert die hohe Qualität unserer Bachelor- und Masterstudiengänge.“ Im Rahmen der Feiern wurden fünf Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sowie zwölf Studierende für herausragende Leistungen ausgezeichnet.

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26.06.2014

Lorenz-von-Stein-Preis für herausragende Doktorarbeit über Wählerverhalten

Wovon hängt es ab, wann wir unsere Wahlentscheidung treffen? Politikwissenschaftler Thomas Plischke für beste Dissertation der Mannheimer Sozialwissenschaften ausgezeichnet


Wähler scheinen ihre Entscheidung für eine Partei oder einen Kandidaten heutzutage immer später zu treffen – diese These gehört derzeit zu den gängigsten Erklärungsansätzen von Politik, Medien und Meinungsforschung, wenn es gilt, unvorhergesehene Wahlergebnisse zu erklären. Doch stimmt das überhaupt? In seiner Dissertation „Wann Wähler entscheiden: Abläufe von Entscheidungsprozessen und der Zeitpunkt der Wahlentscheidung“ zeigt der 32-jährige Politikwissenschaftler Dr. Thomas Plischke unter anderem, dass der Trend zur späten Wahlentscheidung stark überschätzt wird und teilweise auf falschen Annahmen beruht.

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11.04.2014

Universität Mannheim spielt mit Summer School international in erster Liga

Seit diesem Jahr wird die sozialwissenschaftliche Summer School EITM Europe gleichrangig mit der äußerst renommierten amerikanischen Summer School EITM geführt / Bewerbungsfrist endet am 30. April

Bisher waren nur amerikanische Spitzenuniversitäten Ausbildungsort für das EITM (Empirical Implications of Theoretical Models) Summer Institute, darunter Berkeley, Princeton, Chicago, UCLA, Duke, Michigan und Harvard. Seit diesem Jahr wird auch die Universität Mannheim als Weiterbildungseinrichtung auf der zentralen Website für Nachwuchswissenschaftler genannt – als einzige europäische Einrichtung. „Damit spielt Mannheim im Bereich der Aus- und Weiterbildung für Nachwuchswissenschaftler in der ersten Liga“, freut sich der Leiter der EITM Europe, der Mannheimer Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thomas König.

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10.01.2014

10 Millionen Euro Förderung für Erforschung von Reformen

DFG bewilligt Verlängerungsantrag des Sonderforschungsbereichs 884 „Political Economy of Reforms“ an der Universität Mannheim

Auch in den kommenden vier Jahren wird der Sonderforschungsbereich „Political Economy of Reforms“ durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Insgesamt erhält das Mannheimer Großforschungsvorhaben eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 10 Millionen Euro. Der Sonderforschungsbereich 884 „Political Economy of Reforms“ wird bereits seit 2010 durch die DFG gefördert.

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02.01.2014

Wir sehen, was wir fürchten

Psychologen vom Otto-Selz-Institut der Universität Mannheim haben herausgefunden, dass Arachnophobiker Spinnen anders sehen als gesunde Menschen. Es ist die erste Studie, die wissenschaftlich belegt: Wie die Welt für Angstpatienten aussieht, liegt im Auge des Betrachters.

Pro Sekunde strömen  Millionen von Sinnesreizen auf den Menschen ein. Nur einen Bruchteil davon nehmen wir bewusst wahr. Welche, entscheidet unser Gehirn. Evolutionsbedingt filtert es vor allem jene Reize heraus, die für unser Überleben wichtig sind – wichtig sind Reize, die Gefahr signalisieren. Nur so schaffen wir es, in Gefahrensituationen blitzschnell zu reagieren.

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