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Pressemeldung vom 9. März 2007

 

Spitzenplatz der Mannheimer Psychologie erneut bestätigt

Mannheim auf Platz 4 im wissenschaftlichen Ranking der Fachzeitschrift „Diagnostica”

Auch unter der Anwendung optimierter wissenschaftlicher und statistischer Kriterien zählt das Studium der Psychologie an der Universität Mannheim zu den besten in Deutschland. Das aktuelle Hochschulranking der psychologischen Fachzeitschrift „Diagnostica” bestätigt in ihrer ersten Ausgabe 2007 den hervorragenden Ruf des Fachbereichs: Vor Mannheim konnten sich nur noch die TU Chemnitz, die Universität Düsseldorf und die Universität Köln platzieren. Die Universität Heidelberg landete gleich 15 Plätze hinter Mannheim. „Ich freue mich, dass wir nun auch in einer psychologischen Fachzeitschrift Bestätigung für unser Studienangebot bekommen”, reagierte Studiendekan und Inhaber des Lehrstuhls für Allgemeine und Differentielle Psychologie, Prof. Dr. Edgar Erdfelder, auf die hervorragende Platzierung.

In der bisher ersten bundesweiten Befragung aller Psychologiestudierenden einer Studienanfängerkohorte wurden im Jahr 2000 insgesamt 1.490 Erstsemester befragt.
Die Psychologiestudierenden mussten dabei in einem Fragebogen Angaben darüber machen, wie häufig sie in ihrem Studium gewisse Erfahrungen gemacht haben. Dabei wurde zum einen die Häufigkeit positiver Erlebnisse, wie beispielsweise guter Kontakt zu Lehrkräften, guter Praxisbezug der Lehrveranstaltungen und gutes Beratungs- und Betreuungsangebot abgefragt. Daneben wurden aber auch negative Erfahrungen wie überfüllte Lehrveranstaltungen und unzulängliche Organisation des Studienganges erfasst.

Das Besondere an diesem Ranking ist die Verwendung optimierter statistischer Verfahren der Datenanalyse wie die Mehrebenenanalyse. Ein Vorteil dieser Methode ist die Möglichkeit der Identifizierung so genannter Bias-Variablen, die Ranking-Ergebnisse verzerren können. So gibt es Faktoren, welche Auswirkungen auf das studentische Urteil haben, von der Universität aber nicht beeinflusst werden können. Beispiele dafür sind die Altersstruktur und die Einwohnerzahl der Studienstadt. So zeigt sich, dass je jünger ein Studierender und je kleiner seine Hochschulstadt ist, desto besser bewertet er die Studienbedingungen unabhängig von der Hochschule.